PEGIDA und die JUDEN بيجيدا واليهود في المانيا - INTRA-PRESS NN

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PEGIDA und die JUDEN بيجيدا واليهود في المانيا

POLITIK سياسة

Nein Herr Bachmann, das war kein Scherz!
Jeder Deutsche und jeder Jude soll mit diesem Bachmann-Bild vorsichtig sein.
Ihr Juden, ihr seid gemeint.


Pegida, eine Dresdner Zeiterscheinung, die unter anderem von Lutz Bachmann als Mitbegründer, Initiator, sowie Redeführer dieser Gemeinschaft, von gleichgesinnten Deutschen gegründet wurde.
Wir haben unsere wertvolle Zeit nicht gewonnen, um die 10 Punkte des Pegida-Papiers zu lesen, denn wir hatten von Anfang an die Überzeugung, dass diese Gemeinschaft wusste, was sie will, sich aber öffentlich in dem was sie will, nicht deutlich ausdrücken darf.
Wir können uns an die Pressekorrespondentin der israelitischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth erinnern, mit der ich mich wöchentlich in Wien zum Meinungsaustausch traf. Sie sagte zu mir: „Ihr Moslems, ihr müsst in Europa, vor allem in Deutschland, sehr vorsichtig sein. Das nächste Ghetto und das nächste Vergasungskonzentrationslager wird in nächster Zeit euch gewidmet sein.“
Ich nahm die Aussage damals zur Kenntnis, schenkte ihr jedoch keine besondere Achtung.
Heute, wenn ich von Pegida und deren Aktivitäten lese, kommt mir die Erinnerung an Frau Bayrisch, die sich Mitte und Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts an den palästinensischen Arabern, wie viele andere, rangemacht hat. Angeblich, um sie bei ihrem Kampf gegen die Israel- und Judenverbrechen zu unterstützen. Später mussten die arabischen Studenten, die von Frau Bayrisch begeistert waren, entdecken, dass diese Frau durch und durch bis aufs Knochenmark Nazi und Judenhasserin war. Sie war Mitbegründerin und Mitarbeiterin der damals in München erschienenen Zeitung “Nationales Zeitung“(NZ).
Die Gesetze in Deutschland (BRD), die besagen, dass angeblich für jeden eine Meinungsfreiheit und Wortfreiheit gilt, verbieten aber gleichzeitig unter Androhung von strenger Bestrafung, eben diese Freiheit zu gebrauchen, um Kritik an den Juden oder dem Staat Israel auszuüben. Diese gesetzliche Einschränkung der Freiheit gilt allerdings für die Deutschen und alle in Deutschland lebenden Menschen bis zum heutigen Tage.
Hiermit haben eine ganze Menge namenhafte deutsche Bürger, Politiker und Intellektuelle ihre Erfahrungen gemacht. So musste zum Beispiel auch Herr Möllemann (FDP), ein bekannter einsichtsvoller Politiker, harte Erfahrungen mit dieser Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland machen. Nicht nur er, sondern auch, der Stolz der deutschen aktuellen Denker und die weltweit anerkannte deutsche Literaturpersönlichkeit, Herr Günther Grass, der sich vor kurzer Zeit erlaubt hat, Israel mit gedämpften Wortlaut zu kritisieren. Urplötzlich und aus heiterem Himmel wusste jeder, sogar die Bildzeitung, dass eben jener in der Hitlerjugend (HJ) war, jeder wusste, dass er ein “Brauner“ war und jeder erlaubte sich, über diesen deutschen Literaturpapst herzufallen.
Die Pegida, deren Gründer und Initiatoren kennen diese Tatsachen so gut, wie kein anderer. Sie suchten Dresden mit vollem Bewusstsein als Showplatz für ihre Bewegung aus. Dresden ist bekannt für Aktivitäten im Deutschen Reich. Dresden ist bekannt für den Freiheitskampf der DDR und hier hat die Pegida ihren Hauptslogan, gegen den Islam und die angebliche Islamisierung Deutschlands vorzugehen, gemacht.
Will die Pegida wirklich den Deutschen und der Welt glaubhaft ihr Ziel Anti-Islam und Anti-Islamisierung als Edelmotiv und Ziel präsentieren?

Als diese Meinung sich mit der Zeit manifestierte und man anfing, darüber Diskussionen und Auseinandersetzungen zu veranstalten, merkten offenbar die Führer der Pegida, dass sie von ihrem ursprünglichen geheimen Ziel abschweifen. Um diesem ein Einhalten zu gebieten, erscheint Herr Lutz Bachmann als eine bildliche Darstellung des Reichsführers Adolf Hitler. Als er diesbezüglich Kritik erfahren hat, sogar von der mit ihm sympathisierenden Partei “AfD“, ließ er verkünden „das war ein Scherz!“


Scherz oder klare Botschaft?

Wir glauben Herrn Bachmann nicht, dass es sich bei seiner Abbildung als Reichsführer Adolf Hitler um einen Scherz handelt. Wir glauben eher, wir sind davon überzeugt, dass Herr Bachmann sofort unter Strafe gesetzt würde, wenn er, wie die vorher erwähnten Beispiele, gegen die Juden propagandiert. Da nahm er wieder den Islam und die Araber als Vorwand um seine und seiner Gleichgesinnten geheimen Ziele zu erreichen. Wir sind überzeugt, dass diese sofort kontern werden und ihr wahres Gesicht zeigen, in dem Moment, in dem die Gesetzgebung in Deutschland die Meinungsfreiheit im Bezug auf die Judenkritiker ausdehnt. Da dies jedoch im Augenblick undenkbar ist, wollte Herr Bachmann eine eindeutige Botschaft verkünden, damit die Öffentlichkeit deutlich sagt, gegen was sie in Dresden kämpfen und demonstrieren.
Adolf Hitler hat den Islam nicht vergast und nicht in Konzentrationslager gesperrt. Dies war ein “Privileg“ der Juden, Zigeuner, Schwuler und behinderter Menschen.
Mit der Abbildung, die er sich eigens ausgesucht hat, sich als sein Vorbild Adolf Hitler zu präsentieren, will er eine deutliche Botschaft verkünden. Die Botschaft, dass er und seine Anhänger gegen die vorgenannten Gruppen als Ziel vorgehen wollen.

Nein Herr Bachmann, das war kein Scherz!
Jeder Deutsche und jeder Jude soll mit diesem Bachmann-Bild vorsichtig sein.
Ihr Juden, ihr seid gemeint.
Im wesentlichen hat sich Deutschland offenbar nicht verändert.

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